Auch wenn es nach fünf sieglosen Bundesligaspielen in Folge noch nicht so schlimm ist, wie der Existenzkampf der vergangenen Jahre, wird es für Werder am Freitagabend gegen Fortuna Düsseldorf zu einem Schicksalsspiel.
So muss Werder Bremen nämlich den Nachweis erbringen, dass sie den eigenen Ansprüchen genügen. Vor der Saison wurde das Ziel der europäischen Plätze ausgegeben, während es zu Saisonbeginn noch hervorragend lief, ist in den letzten Wochen so einiges schiefgelaufen. Und wie sollte es anders sein, wachsen vor dem so wichtigen Spiel am Freitag die Sorgenfalten der Grün-Weißen. Trainer Florian Kohfeldt muss auf seine beiden Innenverteidiger, Niklas Moisander (gesperrt wegen Gelb-Rot) und Milos Veljkovic (verletzt aufgrund eines Faserrisses im Hüftbeuger). Außerdem fehlt dem Trainer der noch immer verletzte Philipp Bargfrede, der wohl bis Weihnachten wegen Problemen an der Achillessehne ausfällt. So fehlt Werder im Spiel gegen die Fortuna das komplette defensive Zentrum. Und als wäre das noch nicht genug, fehlten am Dienstag beim Trainer Claudio, Pizarro, Ludwig Augustinsson und Yuya Osako, die allesamt wegen einem Atemwegsinfekt nicht am Beginn der neuen Trainingswoche teilnehmen konnten. Für Augustinsson sollte es wohl zu einem Einsatz reichen – so viel verriet Coach Kofehldt schon vorab. Soll der Schwede doch noch ausfallen, wird sich Kohfeldt wohl etwas Neues für die Defensive ausdenken. Immerhin ist Augustinssons etatmäßige Vertretung schon fest in der Innenverteidung als Ersatz eingeplant: Marco Friedl. Ansonsten müsste wohl Thore Jacobsen nachrücken, der sich bisher nicht wirklich für Einsätze in der Bundesliga empfehlen konnte, weswegen der 21 Jahre alte Verteidiger im Winter verliehen werden soll. Weiterlesen